Slowene
Grundsätzlich bin ich ein ganz normaler Typ. Ich habe einen stressigen Job, ich schaue jeden Tag gleichzeitig ununterbrochen 10 Stunden in zwei große Bildschirme. Und obwohl ich den ganzen Tag arbeite, droht mir der Vorgesetzte auch ständig mit einer Kündigung. Manchmal wünsche ich mir, dass ich sie nach 30 Jahren auch endlich bekommen würde. Da ich jedoch mein eigener Chef bin und das Unternehmen zufällig mir gehört, wird es mit einer Kündigung wahrscheinlich zumindest bis zur Pensionierung nichts werden. Wie schön, oder nicht? Ich kann arbeiten wann und so viel ich will – was in der Praxis bedeutet, dass ich mehr oder weniger immer ununterbrochen arbeite.
Vor vielen Jahren habe ich mein Diplom im Multimediabereich abgeschlossen, 2013 habe ich noch eine Diplomarbeit an der Fakultät für Medienwissenschaften abgeschlossen.
Auf die Arbeit fahre ich mit meinem Firmenfahrrad. Sowohl morgens wie nachmittags mache ich neben dem Radfahren, 2-mal ein 35-minütiges Training.
Unterberg
Unterberg wo ich lebe, hat mit Bergen nichts zu tun. In der Nähe befindet sich nur ein Hügel, der sich eignet, um den Fitnesszustand zu halten und von allem abzuschalten, da ich außer mir selbst, selten auf jemanden treffe.
Jeder Anfang ist einfach
Ich begann mit kurzen Wegen. Einst als ich in die Grundschule ging, kehrten ich und mein Schulkamerad von der Schule, statt mit dem Bus zu fahren, zu Fuß nach Hause zurück und legten dabei eine Distanz von 10 km zurück. Das Unterfangen als wir mit zwei Freunden ohne jegliche Fitness am selben Tag den Gipfel, des höchsten Bergs in Slowenien, den Triglav mit 2.864 m bestiegen, auf die Insel von Bled schwammen und abends in der Disco feierten, kann ich bis heute nicht zu wichtigeren Unterfangen zählen.
Im Jahre 1996 unternahm ich eine 25 km lange Tour bis nach Ljubljana. Im nächsten Jahr ging ich zu Fuß von Marburg über die Hochebene Pohorje. Die Wanderungen habe ich langsam gesteigert und als auch diese einige Hundert Kilometer lange Wanderungen für mich zu normalen Spaziergängen wurden, machte ich mich im Jahr 2002 aus meiner Geburtsstadt Zürich auf eine 700 km lange Reise über die Alpen nach Ljubljana, nach Slowenien, die bisher längste Wanderung, die ich hinter mir habe.
Ich erhöhte die Geschwindigkeit
Im Jahr 2010 aktualisierte ich meine Reisemethode. Ich habe mir ein Reisefahrrad angeschafft. Die damalige Radtour auf Island habe ich kurz vor Beginn auf unbestimmte Zeit verschoben. Nicht so sehr wegen des vulkanischen Staubs als aufgrund unerwarteter Störungen bei Arbeitsprojekten.
Seit 14 Jahren begleitet mich bei meinen Radtouren auch mein 21-jähriger Sohn Aleks. Bisher habe(n) ich (wir) mit dem Fahrrad mehrere europäische Länder bereist.
Endlich war im Juli 2024 auch Island an der Reihe. Doch aufgrund eines unerwarteten Ereignisses mussten wir die Abreise erneut um ein paar Monate verschieben. Unsere Reise über die Insel verlief jedoch anders als ursprünglich geplant.
Reisereize
• Erwartung • Positive Unruhe • Anspannung •• Änderung des Umfeldes • Menschen kennenlernen • neue Erlebnisse •
• Bewegung • Luft • Freiheit •
• Wege suchen • zufällige Besichtigungen • unerwartete Ereignisse •
• Forschung • Lernen • Speicherung •
• Zwischenstopps • schmackhafte Küche • lokale Spezialitäten •
• Foto-Experimente •
• Abenteuer • Genuss • Erholung •
• Nacherleben der Wege • Niederlegung der Reiseberichte •
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Auf längeren Wanderungen wurde ich auch von Fernsehteams und Zeitungshäusern begleitet, sogar von einigen ausländischen. Einige Journalisten warteten sogar auf dem Weg auf mich. So musste ich einer Journalistin der ZürichSee Zeitung schon in Voraus den genauen Ort und den Zeitpunkt des Treffens mitteilen, da sie nicht wusste, wo die Ziegenpfade verlaufen, die ich immer wähle. Von einer Karte wählte ich einen Punkt, den ich im Leben noch niemals gekreuzt oder gesehen habe, und schätzte ungefähr, wie viel Zeit ich brauche, um dorthin zu gelangen. Aber wir fanden uns und sie wartete nur ein paar Minuten. Es ist wahr, dass dies in der Ära der Mobiltelefone viel einfacher ist. Solchen treffen ging ich lieber aus dem Weg. Einmal wartete ein ungeduldiger Reporter auf mich und belästigte mich, wieso ich ein paar Minuten zu spät bin – und das bei einigen 100 Kilometern, die ich zu Fuß bewältigte! Deshalb machten wir Interviews oft während der Reise, per Telefon oder was noch besser ist, nach dem Abschluss der Tour.
Radio
Als Gast wurde ich mehrmals zu verschiedenen Radiosendern eingeladen. Der Wanderung von Kärnten nach Metlika an der slowenisch-kroatischen Grenze ging ein Ereignis, dass vor einem Jahr geschah voraus, als ich der Reporterin beim Radiosender in Klagenfurt auf die Frage, wie ich von Ljubljana zum Radiostudio kam, antwortete: »Ja, zu Fuß!
After Party
Im Mai 2018 hielt ich bei der wissenschaftlichen Beratung des slowenischen Asphaltverbandes einen Vortrag für die Direktoren und Vertreter der slowenischen Straßenbauunternehmen zum Thema Radfahren + Straße: Wie sehen und fühlen die Radfahrer die Asphaltflächen.
Das Thema Radtourismus – als touristisches Produkt unterrichte ich als Gastdozent beim Fach Ergänzende touristische Tätigkeiten an der Fachhochschule für Gastronomie und Tourismus in Bled.
www.Mihelcic.si
Die Reisewebseite erstellte ich mit dem Ziel, meine bisherigen und zukünftigen Abenteuer ein einem Platz zu digitalisieren und archivieren. Alle Grafiken, Banner, Logos und das Format der Webseite sind meine eigene Arbeit (natürlich, von wem denn sonst?). Mein Sohn Aleks übersetzte die Berichte in die englische Sprache, einige Seiten sind auch ins Deutsche übersetzt.
Referenzen
Meine Radtouren:
Längere Wanderungen:
• Rateče – Vršič – Triglav Seen – Bohinj | September 2003: 50 km
• Ljubljana – Celje | Juni 2002: 80 km
• Ljubljana – Novo mesto | Februar 2002: 80 km
• Ljubljana - Male Lašče | Juli 2001: 35 km
• Ljubljana – Krško | April 2000: 90 km
• Pohorje | Juni 1997: 70 km
Frage nach, falls dich noch etwas interessiert:
Robert MihelcicTel: +386 41 672 956
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